Der Künstler

Peter Eichinger

Ihr Ansprechpartner für erstklassige Airbrushkunst „Made in Austria“

 

Peter Eichinger

1983 geboren

verheiratet, eine Tochter

leidenschaftlicher Airbrusher, selbstständig seit 2011

 

Mit meiner künstlerischen Begabung, meinem Fachwissen und meinem Perfektionismus garantiere ich Ihnen absolut hochwertige Ergebnisse.

Ich freue mich, Sie bald kennen zu lernen!

Im Interview:

Wie bist du zu dem Beruf gekommen?

Als Kind habe ich schon sehr gerne gemalt. Auf den Ausstellungen meines Vaters, der nebenberuflich auch bildender Künstler ist, durfte ich dann in einer Ecke oft meine ersten Werke präsentieren und verkaufen. In der Schule war Zeichnen mein Lieblingsfach und mein Talent wurde stets gelobt. Trotzdem habe ich mich später, als Teenager, kaum mit der Malerei befasst.

Nach der Matura und dem Zivildienst begann ich in einer Autowerkstätte zu arbeiten und in dieser Zeit entdeckte ich auch wieder meine Freude am Malen. Ich lieh mir die Ausrüstung und erarbeitete meine ersten Airbrushbilder. Nach etwas Übung begann ich, zur Verwunderung der Mechaniker, mein eigenes Auto anzuschleifen. Es entstand das Airbrushdesign, das man heute noch in meiner Galerie sieht, mit Flammen und einem Selbstporträt auf der Heckklappe. Danach hatten auch einige meiner Freunde den Mut, mir diverse Objekte anzuvertrauen und ich verbesserte meine Technik. Im April 2011 machte ich mich selbstständig.

 

Hast du dir das Airbrushen also selbst beigbracht?

Ja, ich habe nie einen Kurs besucht oder Ähnliches aber einige Bücher habe ich schon durchgearbeitet. Wenn man künstlerisches Talent hat, muss man eigentlich nur den Umgang mit der Airbrushpistole und dem Skalpell üben. Um auch Custom Painting Jobs ausführen zu können, also wenn man nicht nur auf Papier malen will, benötigt man dann doch Einiges an Know How. Da lernte ich leider vieles auch aus Fehlern. Heute versuche ich den Teilnehmern meiner Airbrushkurse den schwierigen Einstieg zu erleichtern.

 

Wieso bezeichnest du dich ausgerechnet als "Airbrusher", du verwendest ja auch viele andere Maltechniken?

Das stimmt, eigentlich wäre „Auftragsmaler“ oder „Custom Painter“ die korrektere Bezeichnung. Ich verwende alle Malwerkzeuge die mich ans Ziel führen, also auch Pinsel, Stifte, Radierer usw., nicht ausschließlich die Airbrushpistole. Trotzdem ist „Airbrusher“ der geläufigste Begriff um meine Leistungen zu beschreiben. Da wissen dann die Meisten, was gemeint ist.

 

Was ist deine Intention zu malen?

Ich will meine Kreativität entfalten, das brauche ich damit ich ausgeglichen bin. Die Möglichkeit dazu gibt es ja bei vielen Tätigkeiten, ich bin zum Beispiel auch leidenschaftlicher Schlagzeuger. Auf jeden Fall würde ich auch malen, wenn ich kein Geld dafür bekäme.

Hinzu kommt, dass ich natürlich auch einen Beruf ausüben will, der mich erfüllt. Immerhin verbringen wir die meiste Zeit in der Arbeit und es ist wirklich schade, wenn diese dann bloß ein Job ist. Glücklicherweise sind Menschen bereit für meine Malerei zu bezahlen, eine tolle Fügung!

 

Welche Motive malst du am liebsten?

Am liebsten male ich Bilder, die man großteils mit freier Hand ausarbeiten kann, also ohne Einsatz von vielen Schablonen. Das ist meine bevorzugte Art der Malerei, denn man kann sich sehr darin vertiefen.

 

Wovon lässt du dich inspirieren?

Viele Ideen kommen natürlich von meinen Kunden, diese werden dann weiterentwickelt und wir versuchen das Design bestmöglich an das Objekt anzupassen. Große Geistesblitze habe ich dann oft während der Arbeit an einem Design. Meistens während der Entwurfserstellung oder manchmal auch erst später. Sobald es etwas zu sehen gibt, werde ich kreativ und dann entwickelt sich das Bild weiter. Natürlich passiert das alles im Teamwork mit den Kunden und ich halte stehts Rücksprache.

 

Welche Designobjekte wünscht du dir für zukünftige Aufträge?

Da gibt es einige: Custom Bikes, US-Cars, Hubschrauber, Flugzeuge, Boote, Jetskis uva., es ist ja so viel möglich! Wenn das Designobjekt selbst optisch etwas her macht, beflügelt das meine Phantasie. Trotzdem ist es aber eher die Idee eines Designs, die den Ausschlag gibt. Wenn ich ein tolles Design im Kopf habe, ist die Arbeit immer spannend, egal was bemalt wird.

 

Bist du von den typischen Airbrushmotiven nicht schon gelangweilt?

Nein, überhaupt nicht, man kann diese ja immer wieder neu interpretieren. Es hat ja auch einen guten Grund, warum Motive, wie Flammen, Totenköpfe usw. so beliebt sind, sie passen eben super auf gewisse Objekte.

Was mich aber schon stört, sind die Klischees die damit oft einhergehen. Wie gesagt, kann man auch diese Motive sehr kunstvoll umsetzen und außerdem ist mit der Airbrushtechnik unendlich viel mehr möglich. Gute Airbrusher malen bei weitem nicht nur Totenköpfe, ihre Kunst wird als solche aber oft nicht wahrgenommen.

 

Hast du eigentlich ein Motorrad?

Nein, ich besitze nicht einmal einen Motorradführerschein. Als Kunden schätze ich Biker aber sehr, weil sie unkomplizierte und lässige Typen sind. Viele Airbrusher sind irgendwie über das Motorrad und Tuning zu ihrer Kunst gekommen. Bei mir ist das nicht so, aber das macht nichts: Besser ich bin ein guter Maler und ein schlechter Biker als umgekehrt.

 

Wie ist das Verhältnis zu anderen Airbrushern?

In Österreich arbeiten nicht extrem viele Airbrusher aber doch einige gute, die ich sehr respektiere. Es gibt kein großes Konkurrenz-denken, natürlich vergleicht man sich, das ist aber auch gut so. Irgendwie sitzen wir aber alle im gleichen Boot und arbeiten gemeinsam daran die Airbrushkunst populärer zu machen. So steigt die Nachfrage und wir profitieren alle. Eigentlich bietet jeder Airbrusher ein anderes Produkt an und ab einem gewissen Niveau kann man auch nicht wirklich von „besser“ oder „schlechter“ sprechen, es ist einfach Geschmacksache.

Ich muss aber auch vor weniger qualifizierten Anbietern warnen, die zu Niedrigstpreisen schlechte Qualität liefern. Das schadet dem Ruf aller anderen Custom Painter. Deshalb rate ich Interessierten die Galerie eines Airbrushkünstlers genau zu betrachten, eigentlich kann man so immer gut erkennen, was geboten wird.

 

Hast du vor eines Tages Mitarbeiter einzustellen?

Eigentlich nicht. Natürlich wäre es manchmal praktisch jemanden für Arbeiten wie Schleifen, Reinigen, Zerlegen, Lackieren usw. zu haben, dann könnte ich mich komplett auf den künstlerischen Teil der Arbeit konzentrieren. Da diese Nebenarbeiten aber auch sehr heikel sein können, fällt es mir schwer die Verantwortung aus der Hand zu geben. Auch was Bezahlung und Auflagen angeht, kann ich mir einen Angellten nicht leisten und eigentlich bin ich eher ein Einzelgänger und finde es großteils ganz angenehm alleine zu arbeiten.